Als ein mysteriöses Wesen in naher Zukunft eine Welt ohne Menschen entdeckt, macht es sich auf die Suche nach der Ursache für das Verschwinden der Menschheit. Anhand von Hinweisen aus der Vergangenheit – Tonaufnahmen mit prominenten Wissenschaftler*innen vor dem Aussterben – dreht das Wesen seinen eigenen Dokumentarfilm „Hungry“. Was zunächst wie ein Umweltfilm beginnt, entwickelt sich bald zu einer wissenschaftlichen „kriminellen“ Untersuchung und enthüllt eine verborgene Kette von Ursache und Wirkung. Wir hören Expert*innen über die katastrophale Entwicklung der Lebensmittelpolitik, die landwirtschaftliche Biodiversität und die Monopole von Konzernen diskutieren. Der Film vermittelt uns einen erschreckenden Blick auf eine Zukunft, die zunehmend von Konzernen und politischer Macht bestimmt wird.
Während das Wesen nach Hinweisen auf die Verursacher des Aussterbens sucht, enthüllt sein Film die Ursachen für die Zerstörung der Ernährungssicherheit, den Niedergang der Arbeitsmärkte und den Verfall der Demokratien.
In einer überraschenden Wendung am Ende wirft die letzte Einstellung seines Films ein völlig neues Licht auf alles Gesehene. Kann die Menschheit noch gerettet werden?
Der radikale Einsatz wissenschaftlicher Erkenntnisse ohne Interviews ist ein filmischer Appell zum Handeln, der verhindern soll, dass diese Zukunft unsere eigene wird.
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Regie
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Buch
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Kamera
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SchnittLisa Geretschläger, Stephan Bechinger
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Lufbild- & SpezialkameraMartin Putz, Lukas Lerperger
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DramaturgieYaël Bitton, Anne Fabini
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Sound DesignPeter Kutin, Rojin Sharafi
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MusikPeter Kutin, Rojin Sharafi
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Produzentin
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Dramaturgische BeratungEric Collins, Michael Palm
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ProduktionsfirmaSusanne Brandstätter Filmproduktion
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VerleihFilmgarten
