FC Gloria Mentoring Programm 2021/22

Eintrag vom 7. Juni 2021

 

FC Gloria eröffnet die zehnte Ausschreibungsrunde des FC Gloria Mentoring Programms für Frauen* in der Filmbranche. Bis 25. Juni können sich Frauen* aus allen Bereichen des Filmschaffens bewerben.

FC Gloria stärkt mit dem seit 2012 existierenden FC Gloria Mentoring Programm und seinen zahlreichen Aktivitäten Frauen* individuell, schafft Bewusstsein für strukturelle Benachteiligung von Frauen* im Bereich Film, engagiert sich aktiv strukturelle Diskriminierungsformen aufzuzeigen und entwickelt Strategien, um gemeinsam und solidarisch Veränderung, Geschlechter- und Diversitätsgerechtigkeit herbeizuführen.

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DAS PROGRAMM

Das FC Gloria Mentoring Programm stellt Frauen*, die sich beruflich weiterentwickeln wollen, vor einer beruflichen Herausforderung oder Hürde stehen, sich neu orientieren oder nach einer Karenz wieder einsteigen wollen, eine erfahrene Mentorin* zur Seite. Eine Mentorin*, die bereit ist, ihr Wissen und ihre Erfahrungen zu teilen. Diese erhält für ihren Einsatz eine Aufwandsentschädigung.
Sechs Monate lang arbeiten Mentorin* und Mentee* an Strategien zur Erreichung eines professionellen Ziels. Die Vernetzung mit anderen Frauen* aus der Filmbranche ist ein weiterer zentraler Bestandteil des Programmes. Das Programm wird durch ein professionelles Coaching begleitet.
Bewerbungen bis 25. Juni 2021 an mentoring@fc-gloria.at

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SCHWERPUNKT 2021/22

Kommunikation

[kɔmunikaˈʦi̯oːn]

Frei nach Paul Watzlawick: „Mensch kann nicht nicht kommunizieren!“
Laut dem kommunikationspsychologischen Vier-Seiten-Modell spielt sich der Prozess der Übertragung von Nachrichten auf vier Ebenen ab: Selbstoffenbarung, Sachebene, Appell, Beziehungsebene
Es liegt also nicht nur in unserer Hand, Bedeutungen liegen auch zwischen den Zeilen und im Blick/Ohr der Empfängerin* oder des Empfängers*. Umso wichtiger zu erkennen, was wir tatsächlich vermitteln und vermittelt bekommen. Wie können wir inhaltsbasierte Dialoge führen, uns gegenseitig zuhören und verstehen? Auf allen Seiten wirken auch unbewusste Aspekte, das Non-Verbale.
Bewerbungen, Verhandlungen, Aufbau von Netzwerken, Entwicklung und Umsetzung von Projekten, Lösung von Konflikten u.v.m. Es beginnt da, wo wir uns mitteilen oder eigentlich schon da, wo wir einen „Raum“ betreten.

Das Schwerpunkt-Thema ist inhaltlicher Impuls in den Gruppen-Treffen.

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DIE BEWERBUNG

Als Mentee* kommen Frauen* aus allen Bereichen des Filmschaffens in Frage, die bereits mitten im Beruf stehen oder sich auf dem Weg dorthin befinden. Arbeitserfahrung im jeweiligen Bereich ist jedenfalls Voraussetzung.
Für die Bewerbung: Filmo-/Biografie und ein kurzes Motivationsschreiben, jeweils max. einseitig, inkl. Beschreibung eines konkreten, beruflichen Ziels, das im Idealfall auch unser Schwerpunktthema berührt. Es geht nicht um ein konkretes Arbeits-/Filmprojekt der Mentee*, sondern um Fragestellungen betreffend Berufsentscheidungen, Karriereschritten, Vernetzungswünschen, Konfliktbewältigung, Verhandlungsstrategien, sowie weiterer beruflicher Strategien. Wir bitten die potentielle Mentee* bereits zur Bewerbung konkrete Vorschläge für zwei Wunsch-Mentorinnen* zu nennen. Es macht Sinn dieser Recherche etwas Zeit zu widmen, da die Mentorin* dann ein halbes Jahr lang wichtige Ansprechperson ist.